No:One
Als der aufstrebende Rapper Aid zum Star wird, verliert er zunehmend die Kontrolle Ãŧber sein eigenes Leben: Getrieben vom Erwartungsdruck seines Managements und der VerkÃļrperung seines dämonischen Alter Egos verschwimmen Ruhm, Realität und Wahnsinn.
Logline
Year of Production: 2023
Location: Hesse / Germany
Format: Short Film
Genre: Psychothriller
my Department: Acting
Producer: Cinderella Weirauch, Moritz Dittrich
Director: Moritz Dittrich
Camera: Michael Bell
No:One war das erste groÃe Projekt im Rahmen unseres Filmstudiums und damit fÃŧr viele Beteiligte zugleich die erste Produktion, bei der sie in ihrem jeweiligen Department mit einem deutlich grÃļÃeren Umfang konfrontiert waren. Trotz dieser noch jungen Erfahrung entstand ein erstaunlich ambitioniertes Projekt, das vollständig privat finanziert wurde und innerhalb unseres Semesters bis heute einen besonderen Stellenwert besitzt.
Das Drehbuch war bewusst grotesk, subtil und psychologisch aufgeladen geschrieben. Viele Szenen funktionierten erst dann wirklich, wenn man sich intensiv mit den Figuren, ihren Motiven und den oft nur angedeuteten Konflikten auseinandersetzte. Inhaltlich bewegte sich der Film in einer dÃŧsteren, finsteren Welt und setzte sich mit der deutschen Hip-Hop-Szene auseinander. Der gesamte visuelle und erzählerische Stil war sehr eigenständig und verlangte sowohl vor als auch hinter der Kamera ein hohes Maà an Präzision.
FÃŧr mich persÃļnlich wurde No:One zu einem entscheidenden Projekt. Es war das erste Mal, dass ich beim Spielen wirklich verstanden habe, was Schauspiel fÃŧr mich bedeutet, und letztlich die Produktion, auf deren Grundlage ich endgÃŧltig beschlossen habe, diesen Weg professionell weiterzuverfolgen.
Einen groÃen Anteil daran hatten die umfangreichen Proben im Vorfeld. Gemeinsam mit Regie, Regieassistenz und den Schauspielern wurde sehr intensiv gearbeitet, wodurch die Figuren und Szenen lange vor dem eigentlichen Dreh vorbereitet werden konnten.
Die Produktion selbst war in zwei DrehblÃļcke aufgeteilt, zwischen denen ungefähr drei Monate lagen. Auch die äuÃere Verwandlung fÃŧr meine Rolle war ungewÃļhnlich aufwendig: Ich rasierte mir den Kopf vollständig und verbrachte vor einzelnen Drehtagen teilweise bis zu fÃŧnf Stunden in der Maske. Das spezifische Erscheinungsbild der Figur wurde ebenso sorgfältig entwickelt wie das Set-Design an den beiden Hauptdrehorten.
Nicht alles verlief während der Produktion reibungslos, und gerade durch den groÃen Anspruch entstanden immer wieder Herausforderungen. Trotzdem ist No:One eines dieser Projekte, die innerhalb eines Jahrgangs dauerhaft hängen bleiben. FÃŧr mich war es nicht nur eines der ersten wirklich groÃen Filmprojekte, sondern auch der Moment, in dem aus einem Interesse am Schauspiel eine klare berufliche Entscheidung wurde.
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